Zwei Punkte
01Safran = das Restaurant, Grün = deine Tür, dazwischen eine Spur aus Schritten. Die ganze App in drei Elementen, ohne ein einziges Piktogramm.
Der aktuelle Läufer im gestrichelten Kreis erzählt die Geschichte richtig, wird aber unter 28 px zum Fleck — genau der Größe, in der ein Launcher-Icon, ein Favicon und ein Marker auf der Karte leben. Hier sind sechs Alternativen, alle aus denselben drei Produktwahrheiten gebaut und alle in den bestehenden Tokens gezeichnet. Darunter die Design-Anpassungen, die unabhängig von der Wahl fällig sind.
Jede Marke steht dreimal: freigestellt auf Papier, als Launcher-Kachel auf Tannengrün und einfarbig in Marker-Größe. Die dritte Zeile entscheidet — was da noch lesbar ist, überlebt auch die Karte.
Safran = das Restaurant, Grün = deine Tür, dazwischen eine Spur aus Schritten. Die ganze App in drei Elementen, ohne ein einziges Piktogramm.
Ein K, dessen oberer Arm zum Restaurant zeigt (Safranpunkt) und dessen unterer Arm als Schrittspur zurück zum Besteller läuft. Buchstabe und Weg in einer Figur.
Obere Hälfte: die Cloche über dem Teller, wie sie im guten Restaurant an den Tisch kommt. Untere Hälfte, gepunktet: derselbe Kreis als 500-Meter-Radius. Ein Bogen, zwei Bedeutungen.
Vier Häuserblocks, eine Kreuzung, ein safranfarbener Block: das Restaurant um die Ecke. Die Schrittspur läuft in der Straße, nicht über die Häuser.
Die Sprechblase ist die Bestellung beim Wirt, ihr Schwanz ist der Fußweg zu dir. Das ist die eine Sache, die Kiezbote anders macht als jede andere App im Regal.
Die bestehende Marke, aufgeräumt: Der Ring ist vorne durchgezogen und hinten gepunktet — der Bote hat die halbe Runde schon hinter sich. Kein Bruch mit dem, was im Prototyp steht.
Die Bewertung ist kein Geschmacksurteil, sondern das Ergebnis der drei Ansichten oben: Wie viel bleibt bei 22 px, wie gut steht die Kachel im Launcher, wie viel Produktwahrheit steckt drin, und wie viel Arbeit macht der Umstieg vom Ist-Stand.
| Konzept | 22 px | App-Icon | Erzählt die Idee | Umstieg | Passt zu |
|---|---|---|---|---|---|
| 01 Zwei Punkte | ein System, das überall wieder auftaucht | ||||
| 02 Kiez-K | Launcher, Store-Listing, Merch | ||||
| 03 Glocke | Positionierung „feine Küche, kein Portal“ | ||||
| 04 Block | Karte, Kiez-Kampagne, Plakat im Schaufenster | ||||
| 05 Anruf | Erklärung, warum es diese App gibt | ||||
| 06 Bote 2.0 | heute weitermachen, ohne etwas zu ändern |
Kiez-K als Launcher-Icon, Zwei Punkte als Systemzeichen. Das K trägt die Kachel im Homescreen, wo es gegen dreißig andere Icons antritt; die zwei Punkte übernehmen in der App überall dort, wo eine Strecke gemeint ist — Kartenmarker, Fortschritt beim Matching, Trennzeichen zwischen Restaurant und Adresse. Beide sind aus derselben gepunkteten Linie gebaut, also derselbe Absender. Die Glocke bleibt als Alternative im Rennen, falls die Marke später stärker auf „feine Küche“ statt auf „Nachbarschaft“ ziehen soll.
Das sind die Punkte, die beim Blick in app.json und die Tokens aufgefallen sind —
alle klein, alle sichtbar auf dem Gerät.
#E0982E auf Weiß erreicht nur 2,4:1 — für Text unter jeder Schwelle, auch für große.
Als Fläche und Punkt bleibt es perfekt. Für Beträge und Labels braucht es einen dunkleren Zwilling:
saffronInk #8A5A0E kommt auf 5,9:1 und liest sich immer noch als dieselbe Familie.
Der „5 € bar“-Betrag ist der wichtigste Text der App — der sollte nicht der schwächste sein.
Android beschneidet das Vordergrundbild mit einer Maske, die je nach Launcher rund, quadratisch oder squircle ist. Sicher ist nur der innere Kreis mit 66 % Kantenlänge — beim heutigen Icon liegt der gestrichelte Ring genau in der Gefahrenzone. Marke deshalb auf ca. 60 % der Fläche skalieren, Rest transparent.
In app.json stehen Vordergrund und Hintergrund — es fehlt monochromeImage.
Ohne die Datei fällt Kiezbote unter Android 13+ aus dem themed-icon-Homescreen heraus und
bekommt ein automatisch generiertes Ersatzicon. Dieselbe Marke, rein weiß auf transparent, in die
adaptiveIcon-Sektion.
Gleiches Prinzip für die Notification-Icons: Android zeichnet nur die Silhouette. Eine farbige PNG wird dort zum weißen Klecks — die einfarbigen Fassungen oben sind genau dafür gemacht.
Drei Fassungen reichen für alles: Zeile für den Header, Stapel für Splash und Onboarding,
Marke allein ab 24 px. Wortmarke in Bricolage 800 mit -0.03em Laufweite,
Abstand zur Marke = halbe Markenhöhe.
Die gepunktete Linie ist der Bewegungsapparat der Marke. Genau eine Stelle benutzt sie: während
„Wir suchen einen Boten“ wandert die Spur von der Tür zum Restaurant, im gestrichelten
500-m-Ring (stroke-dashoffset, 1,8 s, endlos). Splash und Header bleiben still —
sonst wirkt die App nervös statt lebendig.
Steht im System „Bewegung reduzieren“, hält die Spur an und bleibt als Bild stehen. Umgesetzt
als RouteProgress; bewusst über einen Zähler statt Animated, damit Web und
Nativ identisch laufen.
#123F2C als Splash-Hintergrund in beiden Modi ist die richtige Entscheidung — dunkel startet
ruhiger und der Übergang ins helle Papier fühlt sich an wie ein Tagesanbruch. Ergänzen: die Marke in
Papierweiß statt Grün (aktuell steht das Icon als Splash-Bild, das auf Dunkelgrün wenig Kontrast
hat), Breite 160 px statt 200 px, Wortmarke darunter.
Das Kiez-K ist verdrahtet, die fünf anderen Entwürfe bleiben als Katalog liegen. Eine Korrektur gegenüber dem ersten Wurf: der gepunktete Arm setzte zu flach an und die Marke las sich als V — jetzt läuft er im Spiegelwinkel zum oberen Arm, mit dickeren Punkten und engerem Abstand.
monochromeImage ergänzt, Splash-Breite 200 → 180LogoMark ist jetzt das K, neu: RouteMark, RouteDivider und LogoStacksaffronInk ergänzt und in Pill, Rating, Auftragskarte und Field gesetztbrand/icons/ als Renderquelle, README mit den Export-Schritten